Handy-Kommunikation

Das Schöne am Kommunizieren per cell phone in den USA: Der Spass ist relativ günstig. So zahle ich mit meiner T-Mobile-Prepaid-Karte für eine Kurznachricht blosse 10 Cents und weniger als 20 Cents pro Minute für einen Anruf in alle Netze. Ob es sich um eine Festnetznummer oder Handynummer handelt, spielt dabei keine Rolle.

Das weniger Schöne am Kommunizieren per cell phone in den USA: Nicht nur das Senden von Nachrichten und das Anrufen kosten, sondern auch der Erhalt von Nachrichten und das Angerufenwerden – Letzteres genau gleich viel wie Ersteres.

Mit dem Bezahlen für einen eingehenden Anruf kann ich mich problemlos abfinden, zumal angesichts der humanen Verbindungspreise. Ich kann ja selber bestimmen, ob ich einen eingehenden Anruf annehmen will – oder eben nicht.

Schwerer tue ich mich dagegen mit dem Konzept des Bezahlens für eingehende Kurznachrichten. Will ich tatsächlich jeden Samstag für die Info eines Clubs, den ich nicht kenne (er aber offensichtlich meine Nummer von irgendwoher), 10 Cents pro Nachricht hinblättern? Will ich tatsächlich, dass der Empfänger meiner Nachricht, welche nur ein paar gute Wünsche oder ähnliches enthält, 10 Cents bezahlen muss?

Ich für mich beantworte beide Fragen mit einem klaren Nein und ziehe das europäische Verursacherprinzip dem amerikanischen Splitting eindeutig vor, zumindest was die Nachrichten anbelangt. Dann hätte ich heute Abend auch kein schlechtes Gewissen haben müssen, als mein Handy von sich aus, aus meiner Hostentasche, 23 Kurznachrichten an ein- und dieselbe Empfängerin verschickt hat. Super.

Die offenbar heute Nachmittag nicht eingeschaltete Tastensperre lässt grüssen. Und lacht schelmisch.

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2 Antworten to “Handy-Kommunikation”

  1. Melanie Says:

    Haha möchte ja nicht wissen, wer das Opfer war ;))!
    War eindrücklich heute und ich hoffe schwer, dass die Amerikaner sich nicht weigern, die Flagge zu unterschreiben :)! Super Idee, muss ich kopieren ;)!
    See ya!

  2. kokoa41 Says:

    Keine Angst, das bleibt für immer ein Geheimnis. 😉

    Bei so vielen Turkey-Fans können die Amerikaner ja fast nicht anders, als die Flagge ebenfalls zu unterschreiben. Die Blumen für die Idee reiche ich dankend an meinen Bruder weiter.

    Geniess deine weitere Zeit in Chicago!

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