Cha-Dango

Cha-Dango

Zu meinem Geburtstag erhielt ich von Japan-Rückkehrer Manuel eine leckere Erinnerung an Japan in essbarer Form: Cha-Dango. Dango sind gemäss Wikipedia „aus mochiko (Reismehl) und Wasser hergestellte gedämpfte Kugeln, die zusammen mit verschiedenen Sorten von Belag häufig zu grünem Tee serviert werden“. Im Falle von Cha-Dango (das Kanji cha [茶] bedeutet Tee) enthalten auch die drei am Holstäbchen aufgespiessten Dango-Kugeln selber Grüntee.

Ich persönlich mag diese japanischen Süssspeisen, deren Füllung aus einer süssen Bohnenpaste hergestellt wird. Am Sonntagnachmittag hatte mir meine japanische Gastmutter in Heiwadai jeweils solche und ähnliche Dessertkugeln zusammen mit Grüntee zum Zvieri serviert. Mit dem europäischen Verständnis von Süssspeisen haben diese Kugeln indes nicht allzu viel gemein, und ihre Konsistenz („zäh-klebrig-gummig“) ist ebenfalls nicht jedermanns Sache, wie mir bei der Degustation der Dango durch meine Familie unschwer bewusst wurde.

Ganz ähnlich verhält es sich übrigens mit Yōkan – auch dann, wenn man ihn nicht wie mein Vater (aufgrund mangelnder Anweisungen meinerseits) als Konfitürenersatz aufs Brot streicht.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: