Onigiri

Als ich am vergangenen Mittwoch meine Rückreise in die Schweiz antrat, ärgerte ich mich, dass ich eines der leichteren „To Do’s“ auf meiner Japan-Pendenzenliste nicht erledigt hatte: Ein Bild eines Onigiri, eines dreieckigen, in Algenpapier gewickelten Reisballes, zu schiessen.

Doch die Glücksgöttin Fortuna, die mir während meines ganzen Japan-Aufenthalts eine äusserst treue Begleiterin gewesen war, meinte es auch an meinem allerletzten Tag im Land der aufgehenden Sonne gut mit mir: Im SWISS-Flugzeug zurück in die Heimat wurde als dritte von vier Verpflegungseinheiten (nach Mittagessen und Glacé, vor Sandwich-Schokoladen-Bananen-Zvieri) ein Onigiri serviert – zusammen mit einem warmen Grüntee, der das japanische Zwipf-Feeling vollkommen machte. Dass ich mir diese unerhoffte Chance auf eine späte Onigiri-Erinnerungsfoto nicht entgehen liess, versteht sich von selbst.

Onigiri sind ein praktischer Snack für zwischendurch und in jedem Konbini zum Preis zwischen einem und anderthalb Schweizer Franken (je nach Füllung) erhältlich. Ich selber machte mir beim Kauf jeweils keine allzu grosse Mühe, mich über die verschiedenen Füllungen in Kenntnis zu setzen, sondern wählte einfach auf gut Glück das eine oder andere Onigiri aus.

Gemundet haben sie eigentlich immer – ganz unabhängig davon, ob der Reisball mit Gemüse oder Fisch gefüllt war. ぜんぶはおいしかったよ。

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2 Antworten to “Onigiri”

  1. Takuya Says:

    Bei Onigiri gibt es doch ganz klar einen Favoriten: 梅干(Umeboshi)!
    Der eingelegten, sauren Pflaume kann ich nur schwer widerstehen…

  2. kokoa41 Says:

    Umeboshi als klarer Favorit? Naja… ich selber neige eher zur Thunfischfüllung. Die japanischen Ume-Pflaumen mag ich dafür in ihrer alkoholischen Form ganz gern. 😉

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