Archive for Februar 2007

Onigiri

27. Februar 2007

Als ich am vergangenen Mittwoch meine Rückreise in die Schweiz antrat, ärgerte ich mich, dass ich eines der leichteren „To Do’s“ auf meiner Japan-Pendenzenliste nicht erledigt hatte: Ein Bild eines Onigiri, eines dreieckigen, in Algenpapier gewickelten Reisballes, zu schiessen.

Doch die Glücksgöttin Fortuna, die mir während meines ganzen Japan-Aufenthalts eine äusserst treue Begleiterin gewesen war, meinte es auch an meinem allerletzten Tag im Land der aufgehenden Sonne gut mit mir: Im SWISS-Flugzeug zurück in die Heimat wurde als dritte von vier Verpflegungseinheiten (nach Mittagessen und Glacé, vor Sandwich-Schokoladen-Bananen-Zvieri) ein Onigiri serviert – zusammen mit einem warmen Grüntee, der das japanische Zwipf-Feeling vollkommen machte. Dass ich mir diese unerhoffte Chance auf eine späte Onigiri-Erinnerungsfoto nicht entgehen liess, versteht sich von selbst.

Onigiri sind ein praktischer Snack für zwischendurch und in jedem Konbini zum Preis zwischen einem und anderthalb Schweizer Franken (je nach Füllung) erhältlich. Ich selber machte mir beim Kauf jeweils keine allzu grosse Mühe, mich über die verschiedenen Füllungen in Kenntnis zu setzen, sondern wählte einfach auf gut Glück das eine oder andere Onigiri aus.

Gemundet haben sie eigentlich immer – ganz unabhängig davon, ob der Reisball mit Gemüse oder Fisch gefüllt war. ぜんぶはおいしかったよ。

Weihnachtsbeleuchtung in Roppongi Hills

26. Februar 2007

Weihnachtsbeleuchtung in Roppongi Hills

Die Weihnachtsbeleuchtung in Roppongi Hills: Zweifelsohne Geschmackssache.

Mir persönlich gefällt sie ganz gut. Da könnten sich die Verantwortlichen für die Weihnachtsbeleuchtung an der Zürcher Bahnhofstrasse gerne eine Scheibe davon abschneiden.

Übrigens: Roppongi Hills (六本木ヒルズ) ist nicht – wie sich anhand des Namens fälschlicherweise vermuten liesse – eine hügelige Anhebung im Stadtteil Roppongi, sondern ein Wolkenkratzer-Komplex der Superlative an ebendiesem Ort. Für alle, die sich näher dafür interessieren: Wie so oft weiss das englischsprachige Wikipedia bedeutend mehr als der deutschsprachige kleine Bruder.

Gewicht

25. Februar 2007

Rösti

Falls mich vor meiner Rückkehr in die Schweiz jemand gefragt hätte, ob ich während der Dauer meines Japan-Aufenthalts zu- oder abgenommen hätte, wäre meine Antwort eindeutig ausgefallen: zugenommen.

Einerseits habe ich während meiner Japan-Zeit so viel gegessen wie wohl noch nie zuvor in meinem Leben: Ein zumindest im Winter oft warmes Frühstück, ein warmes Mittagessen an der Uni und ein grosses warmes Nachtessen aus Gastmutters Küche. Im Vergleich zu meinen Schweizer Essgepflogenheiten, wo es in der Regel einmal am Tag zum Mittagessen etwas Warmes auf den Teller gibt und ich am Morgen von Kellogg’s Chocos und am Abend von Brot, Käse und Fleisch lebe, also ein bis zwei warme Essen am Tag zu viel.

Andererseits habe ich im Dezember so viel Weihnachtsguetzli und Schokolade gegessen wie wohl noch nie zuvor in meinem Leben: Beides eignete sich bestens als nächtliche Zwischenverpflegung während meiner Abend-Lernschichten.

Berücksichtigt man zusätzlich noch den Umstand, dass ich in den vergangenen Wochen so wenig Sport getrieben habe wie lange nicht mehr, lässt sich meine persönliche Einschätzung „zugenommen“ wohl verstehen. Vom kleinen Bäuchlein ganz zu schweigen.

Und doch: Unsere Schweizer Waage zeigt ein ganz anderes Bild. Rund 5 Kilogramm weniger als bei meiner Abreise – der BMI hart an der Grenze zum Untergewicht. Für einmal eine schöne Überraschung.

Lange wird dem jedoch sicherlich nicht so bleiben. Mit dem Besuch der Röschti-Farm in Bözenegg habe ich heute Abend den ersten Schritt zurück zu meinem Kampfgewicht getan. Was den japanischen Sumo-Ringern Chanko-Nabe, ist dem Schweizer VWL-Studenten die Rösti.

Zurück in der Schweiz

23. Februar 2007

Rückflug über Sibirien

Die Heimat hat mich wieder: Nach einem gut 12-stündigen Flug bin ich am vergangenen Mittwoch, 21. Februar 2007, um 15.35 Uhr mit etwas Vorsprung auf die Marschtabelle in Zürich Kloten gelandet. Hätte ich am Morgen nicht verschlafen und deshalb mein Zimmer ungeplant unordentlich verlassen müssen, hätte man den Reisetag als perfekt bezeichnen können. Aber auch so war er – dank eingebauter zeitlicher Reserve – durch und durch angenehm.

Die Waage beim Check-In am Flughafen Narita zeigte zuerst 19.6, anschliessend nach Umpacken meiner Handgepäck-Flüssigkeiten 20.0 kg an: Angesagt 20.0, gemacht 20.0 – vielleicht sollte ich mich einmal für eine Teilnahme beim Donnschtig-Jass bewerben. Das Handgepäck-Köfferchen wurde derweil nicht gewogen – ich hätte mir also die 300 Yen für die kurzzeitige Zwischenlagerung eines Teils meiner Mitbringsel sparen können. Aber im Nachhinein ist man bekanntlich immer gescheiter.

Der SWISS-Flug zurück in die Schweiz entpuppte sich als ebenso relaxed wie das Check-In: Nicht nur der sympathische Japaner neben mir im Flugzeug, sondern auch die Aussicht auf das verschneite Sibirien (s. Bild) war der Rede wert. Dank meinem Sitznachbarn, einem Koch in einem japanischen Restaurant in Paris, weiss ich nunmehr auch, dass man sich für 600 Euro einen SWISS-Retour-Flug von Paris nach Zürich und von Zürich nach Tokyo kaufen kann, während ich damals für meinen lange im Voraus gebuchten SWISS-Retour-Flug von Zürich nach Tokyo zum günstigen Jugendlichen-Tarif immerhin deren 1374.50 CHF bezahlt hatte. Für über 25-Jährige käme es also unter Umständen günstiger, mit einer Billig-Fluglinie nach Paris zu fliegen, anschliessend in ein SWISS-Flugzeug nach Zürich zu steigen und von dort aus nach Japan weiterzufliegen, anstatt nur den dritten Flug von Zürich nach Tokyo zu wählen.

Bevor ich mich jedoch in weitere Untersuchungen zur Preissegmentierung der Schweizer Fluglinie in deutschem Besitz (und zu den Möglichkeiten, diese auszunützen) stürze, werde ich mich jetzt zuerst einmal zu Hause einleben – auch wenn dies bereits weitgehend geschehen ist. Die grosse postjapanale Depression ist bislang glücklicherweise ausgeblieben. Wie erwartet konnte ich den Schalter noch im Flugzeug von „Japan“ auf „Schweiz“ kippen – und mich anschliessend über das Schweizer Brot, die Zentralheizung und mein eigenes Bett freuen.

Wie hatte es doch damals in meinem Omikuji geheissen: Bescheiden bleiben. Ich gebe mir zumindest alle Mühe. Auch nach einem unvergesslichen halben Jahr im Land der aufgehenden Sonne.

It’s Time To Say Goodbye

21. Februar 2007

au phone number erased

Seit Dienstagnachmittag, 20. Februar 2007, kurz nach 16.00 Uhr Ortszeit, ist kokoa41@ezweb.ne.jp tot. kokoa41 selber jedoch lebt weiter – und wird aller Voraussicht nach auch nach der Rückkehr in die Schweiz weiter bloggend über Japan berichten. Noch so viele Eindrücke harren auf eine adäquate Umsetzung. Es würde mich natürlich freuen, wenn ihr auch in Zukunft als Leserinnen und Leser mit von der Partie bleiben würdet.

Derzeit sitzt kokoa41 nach Mitternacht in seinem Zimmer, das aussieht, als hätte eine Bombe eingeschlagen, und packt und wägt. (Fast) 20 kg schwer soll der Koffer werden, maximal 8 kg das Handköfferchen light, das nach dem Check-In ad libitum aufgestockt wird. So der Plan, der bei der Hinreise am Flughafen in Zürich Kloten bestens funktioniert hatte – möge er auch in Narita klappen. Ansonsten wird die Hälfte meiner Omiyage-Geschenke in Japan bleiben müssen, und das wäre dann irgendwie doch schade.

Finally, it’s time to say goodbye. Das wurde mir gestern Abend nochmals in aller Deutlichkeit bewusst, als ich beim Umsteigen in Ikebukuro von der Metro Yurakucho Line auf die JR Line zufällig an einem CD-Verkaufsstand vorbeilief und ebendieser Song, gesungen von Sarah Brighton, aus den Lautsprecher-Boxen ertönte. Zudem konnte ich mit dem Besuch in der New York Bar im Park Hyatt Hotel in Shinjuku (wohl manch einem bekannt aus „Lost in Translation“) das einziges Vorhaben für meine Japan-Zeit, das ich mir in der Schweiz vorgenommen hatte, in die Realität umsetzen.

Und es ist wirklich time to say goodbye. Altes ist zu Ende, Neues hat noch nicht begonnen – ein perfekter Moment, um Japan – zumindest für den Moment – auf Wiedersehen zu sagen. Auch wenn mir das Abschiednehmen sehr schwer fällt und ich morgen (resp. heute) nur ungern in die LX 169 zurück in die Schweiz steige. 日本が大好きです。 Ich mag das Land, ich mag die Leute, ich mag Tokyo (zumindest im Herbst und Winter) – und ich mag ganz besonders das japanische Essen. Ich werde wiederkommen, eines Tages, for sure.

Nun werde ich mir meine letzten Nachtstunden zu Hause in Heiwadai vornehmlich mit Packen und Aufräumen um die Ohren schlagen – und vielleicht auch einige Stunden schlafen, wir werden sehen. Um 0630 steht ein letztes Frühstück meiner Gastmutter auf dem Programm, damit ich anschliessend um ca. 7 Uhr ein letztes Mal in Heiwadai in die Yurakucho-Metro einsteigen kann (schwer beladen mit Koffer, Handkoffer und Notebook-Tasche). So sollte ich nach mehrmaligem Umsteigen gegen 0900 im Narita-Flughafen eintreffen. Dann einen Teil des Inhalts meines Handköfferchens im Schliessfach deponieren, einchecken, Schliessfach-Inhalt ins Handköfferchen umladen, Pass- und Personenkontrolle. Anschliessend letztes Shopping im Innenbereich – dort, wo das Gewicht nicht mehr zählt. Überraschenderweise habe ich heute beim Packen eine Notreserve von 30’000 Yen (rund 300 Schweizer Franken) gefunden, mit der ich nicht gerechnet hatte – ich werde also in jedem Fall mit dem einen oder anderen Yen nach Hause zurückkehren können. Abflug geplant für 1105 Uhr, Eintreffen in Zürich Kloten ungefähr um 15.50 Uhr.

Spätestens bis dahin werde ich den Schalter von Japan auf Schweiz gekippt haben und mich riesig auf meine Familie, Freunde und Kollegen freuen. Und auf eine Zentralheizung und ein normales Brot. Am Donnerstag ist bereits die erste Deadline, die ich unbedingt nicht verpassen will, am Wochenende werde ich für private Uni-Prüfungsvorbereitungs-Unterstützung in St. Gallen gebraucht – und die ersten (spannenden) Termine für März sind bereits im Kalender eingeplant. Von meiner Bachelor-Arbeit ganz zu schweigen. Es wird mir also sicher auch zurück in der Heimat nicht langweilig werden.

Bis es soweit ist, geniesse ich jedoch noch die wenigen letzten Stunden in Japan, esse die letzten Stücke meiner Valentinstags-Schokolade und lasse meine Japan-Zeit und den heutigen Tag, der zwar eigentlich sehr unspektakulär, aber dennoch wunderschön war (ich konnte unter anderem sowohl Bankkonto als auch Mobiltelefonabo alleine komplett auf Japanisch kündigen, den dortigen Angestellten manch ein Lächeln aufs Gesicht zaubern und heute Abend einem kleinen Knaben, der zufällig bei uns zuhause zu Besuch war, Hiragana und das Kanji 木 beibringen), nochmals Revue passieren.

Wir sehen uns in Bälde. Wenn ich in Zürich lande, werde ich mich auf euch freuen – mit Sicherheit.

Wann es im Blog genau weitergeht, wird sich weisen – voraussichtlich sehr bald. Ich habe jedoch nicht vorgebloggt, von daher gibt es für einmal keine Garantie von meiner Seite. Aber zumindest ein Versprechen. Und das ist doch auch etwas.

さようなら、

フレッツ シュテファン

Marimokkori

20. Februar 2007

Manchmal muss man schon den Kopf schütteln, was sich die Japaner für Maskottchen – im vorliegenden Fall für die Insel Hokkaido – einfallen lassen. Aber schaut selbst:

Und spätestens wenn man zusätzlich weiss, dass im Falle von Marimokkori das Sprichwort „nomen est omen“ hundertprozentig zutrifft, wird auch der letzte seinen Glauben daran, dass die auffällige Rundung ein blosser Zufall sein könnte, aufgeben müssen.

Fujifilm FinePix Z1

18. Februar 2007

Könnte ich das Rad der Zeit zurückdrehen und nochmals von vorne mit meinem Japan-Aufenthalt beginnen, würde ich wahrscheinlich – zumindest in den grossen Zügen – nicht allzu viel anders machen.

Etwas würde ich aber ganz bestimmt nie wieder tun: Eine Fujifilm FinePix Z1 kaufen – auch wenn ich ihr nicht selten das eine oder andere schöne Bild abringen konnte. Beispielsweise das oben abgebildete bekannte Torii auf der Insel Miyajima bei Nacht.

Aussen top, innen Flop – so liesse sich mein Urteil über diese Kamera japanischer Herkunft in aller Kürze zusammenfassen. Bei Tageslicht vermag die Kamera durchaus tolle Bilder zu liefern. Sobald aber in Innenräumen aufgrund schwacher Beleuchtung der Blitz gefordert ist resp. wäre, heisst es für den Fotografen „gute Nacht“: Die Aufnahmen mit Blitz sind sehr schlecht – und wenn ich sehr schlecht schreibe, dann meine ich auch wirklich schlecht.

Dem Fotografen bleibt als einziger Ausweg, auf den Umgebungslicht-Modus umzustellen und auch drinnen ohne Blitz zu fotografieren. Ergebnis: Verwackelte Bilder aufgrund langer Verschlusszeiten. Alles andere als ein fotografisches Vergnügen.

Ich selber habe meine Lektion gelernt und werde bei der nächsten Kamera auf eine neue Canon zurückgreifen. Deren Bilder sind erstklassig, auch mit Blitz. Davon konnte ich mich – ziemlich neidisch – selber überzeugen.

Deutsche Militärkleidung

17. Februar 2007

Deutsche Militärkleidung in Tokyo

Eine deutsche Militärjacke als Alltagskleidung – in Japan keine Seltenheit. Obiges Exemplar gestern Abend angetroffen am Bahnhof in Shinjuku.

Fast macht es den Anschein, als glaubten die Japaner, es handle sich beim schwarz-rot-goldenen Emblem nicht um die deutsche Flagge, sondern um das Logo einer Kleidermarke.

Aber uns Schweizern ergeht es ja mit der Schweizer Flagge und dem Emblem des Roten Kreuzes oftmals nicht besser.

Kawaguchi-ko

16. Februar 2007

Abendstimmung am Kawaguchi-ko

Nicht nur in den Abendstunden ein Besuch wert: Der Lake Kawaguchi. Von Shinjuku (Tokyo) aus ist der Kawaguchi-ko mit dem Keio Highway Bus innert weniger als zwei Stunden erreichbar, wobei eine Fahrtstrecke auf faire 1700 Yen zu stehen kommt.

Der Hauptgrund, weshalb ich den Kawaguchi-ko heute als letzte Sightseeing-Station (doch noch) besucht habe, ist auf der obigen Foto – aus Rücksicht auf die (geplagte) Leserschaft – absichtlich nicht erkennbar: Mount Fuji. Kawaguchi-ko ist nämlich einer der fünf Fuji-Seen und bietet folglich beste Sicht auf Japans Berg Nummer 1. Davon konnte ich mich heute, bei strahlend blauem Himmel, selber überzeugen.

Für alle, die wie ich (noch) keinen Fujisan-Überdruss haben, habe ich natürlich auch noch ein entsprechendes Bild als Beweis auf Lager. Respektive eigentlich eine ganze Menge, um genau zu sein. Die Bildauswahl für den Blog ist mir denn heute auch wieder einmal – wie so oft – sehr schwer gefallen.

mixi

15. Februar 2007

mixi

Kurz bevor mein Aufenthalt in Japan zu Ende geht, ist es endlich soweit: Ich bin drin, in mixi, Japans Social Networking Community Nummer 1.

Im Zentrum von mixi steht die Tagebuch-Funktion, die es den Japanern und Japanerinnen (letzteren ganz besonders) erlaubt, allen Freundinnen und Freunden über die neuesten Erlebnisse zu berichten. Von einem gewöhnlichen Blog unterscheidet sich mixi abgesehen von den vielen Zusatzfunktionen im MySpace- resp. FaceBook-Stil vor allem dadurch, dass nur angemeldete Benutzer die Einträge lesen können. Dies ist auch der erste Beweggrund, warum ich mich heute – nach längerem Zuwarten – schliesslich registriert habe: So kann ich auch nach meiner Rückkehr in die Schweiz mitverfolgen, was meine Bekannten aus dem Land der aufgehenden Sonne in mixi zu erzählen haben, und auf diese Weise vielleicht die Halbwertszeit meiner Japanisch-Kenntnisse ein bisschen verlängern.

Denn um das Japanisch werde ich für einmal keinen Umweg machen können: mixi gibt es (derzeit) in 日本語だけ, nur in Japanisch. Immerhin darf man beim Verfassen von Beiträgen auch auf andere Sprachen zurückgreifen. Von dieser Möglichkeit habe ich heute, beim Verfassen meines ersten Beitrags 休み (Ferien), denn auch reichlich Gebrauch gemacht.

Weitere detaillierte Informationen zu mixi, unter anderem zu dessen eindrücklichem (wirtschaftlichem) Erfolg, finden sich beispielsweise bei Webworkblogger.

PS: Für all jene Japanisch-Kenner, die sich für mixi interessieren, abschliessend die folgenden beiden Hinweise:
1. Damit man sich bei mixi registrieren kann, ist eine Einladung von einem bereits registrierten Mitglied erforderlich. Bei Bedarf ungeniert bei mir melden.
2. Um sich in der Flut der Kanji möglichst einfach zumindest einigermassen einen Überblick verschaffen zu können, sei allen Internet-Usern das FireFox-Browser-Plugin rikaichan wärmstens empfohlen. Einfach mit der Maus über ein Wort fahren – und rikaichain liefert die entsprechende Übersetzung. とてもべんりですよ。

Wichtiger Nachtrag vom 01.06.08:
Für eine Anmeldung bei mixi wird seit geraumer Zeit der Besitz einer japanischen Handy-E-Mail-Adresse vorausgesetzt. Wer über keine solche E-Mail-Adresse eines japanischen Handys verfügt, kann sich leider nicht anmelden – mixi-Einladung hin oder her. Bitte in diesem Fall auf eine Anfrage bei mir verzichten. Merci!