Motor an – Licht aus

Abendstimmung in Heiwadai (Tokyo)

Weil das Beste oft in der Nähe liegt: Abendstimmung in Tokyo, aufgenommen unmittelbar ausserhalb der Metro-Station „Heiwadai“ am 10. Januar dieses Jahres.

Was dem Schweizer Betrachter vielleicht auffällt: Japanische Autofahrer setzen ihre Lichter – ganz analog zu den Velofahrern – nur sehr sparsam ein. Ob Dämmerung, Regen oder gar Schneefall: Eingeschaltete Autolichter sind eher eine Ausnahme denn die Regel.

Ob sich die Lichtempfindlichkeit der Augen von Japanern tatsächlich von derer europäischer Augen unterscheidet, wie mir mein Gastbruder erzählte, als ich ihn auf diesen Umstand ansprach?

わからない – keine Ahnung. Zumindest die internationalen Unfallstatistiken sprechen eine andere Sprache.

Vielleicht sind die Ursachen hierfür aber auch ganz anders gelagert:

„This is a great country. Lovely people. Has been my second home country for several decades. But the worst drivers here for sure.“ (presto344)

Auf ein diesbezügliches Urteil möchte ich mich nicht hinauslassen. Aber wenn ich an die Rückwärts-Einpark-Szenen mit meinem Gastbruder zurückdenke, hat presto344 vielleicht gar nicht so unrecht.

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2 Antworten to “Motor an – Licht aus”

  1. mds Says:

    Höhere Lichtempfindlichkeit? Immer wieder interessant, was die Japaner an Unterschieden zur restlichen Menschheit ausmachen! 😉

  2. kokoa41 Says:

    Ja, das habe ich mir auch gedacht. Aber spätestens seit ich erfahren musste, dass die Japaner die grünen Verkehrsampeln „blau“ nennen, schliesse ich in dieser Hinsicht nichts mehr aus. 😉

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