Nachtrag: Neujahr

Weil es mit dem Bilder-Upload wieder einmal nicht klappt, heute nur ein kleiner Nachtrag zur Neujahrsnacht, den ihr Helmut zu verdanken habt.

Einerseits hat er richtig bemerkt, dass es die Neujahrsnacht die einzige Nacht im Jahr ist, in der die Züge in Tokyo ohne Unterbruch verkehren. An allen übrigen 346 Tagen im Jahr heisst für mich die Deadline für den letzten Zug: 00.08 Uhr, Ikebukuro. Das wiederum bedeutet, dass ich die Ausgangsviertel Shibuya oder Shinjuku bereits spätestens gegen 23.30 Uhr verlassen muss, um es mit den Zügen der JR Yamanote Line bis Mitternacht nach Ikebukuro zu schaffen.

Zweitens habe auch ich – wie Helmut – in der Neujahrsnacht keinerlei Feuerwerk bemerkt. Und in der Schlange vor dem Meiji-jingu, wo ich den Übergang vom alten ins neue Jahr erlebte, hielt sich der Jubel um Mitternacht in engen Grenzen – auch wenn einige Japaner in meiner unmittelbaren Umgebung den Countdown runtergezählt hatten.

Der Franzose, mit dem ich kurz später in der Schlange Bekanntschaft machte und die anschliessenden ersten beiden Stunden des neuen Jahres im Gespräch verbrachte (en français, bien sûr), fragte mich denn auch etwas ungläubig, ob es denn in der Schweiz auch so ruhig zu- und hergehen würde.

Zumindest in dieser Hinsicht konnte ich ihn beruhigen. Die Schilderung von einigen meiner Beobachtungen der letzten dreieinhalb Monate in Japan sorgte derweil für einige Verwunderung.

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