Japanische Frauen (3)

Japanische Frauen

Heute: Von Hüfte bis Haar

Eigentlich wollte ich den längst fälligen dritten Beitrag über die japanischen Frauen mit einem anderen Bild illustrieren. Da man jedoch auch nicht Melanie Winiger oder Fiona Hefti heranziehen sollte, um ein Beispiel für eine typische Schweizerin zu geben, habe ich mich dazu entschlossen, diesen Artikel mit einer Durchschnitts-Japanerin zu bebildern – soweit dies denn überhaupt möglich ist. Angetroffen habe ich obige Abbildung einer Japanerin „wie du oder ich“ vor einem McDonald’s in Heiwadai. Keine Kandidatin für die Wahlen zur Miss Japan, aber auch kein hässliches Entlein. So soll es sein.

Die wichtigsten Dinge, die einem europäischen Mann beim Anblick der oberen Körperhälfte (über die andere habe ich mich bekanntlich bereits ausgiebig [hier und hier] ausgelassen) auffallen, sind auch bei dieser Japanerin bestens erkennbar. Der offensichtlichste Unterschied zu Frauen aus anderen Ländern ist wahrscheinlich: Die Japanerinnen tragen normalerweise überhaupt kein Décolleté zur Schau. Den obigen V-Ausschnitt würde ich bereits als ziemlich keck bezeichnen; normalerweise wird der ganze Oberkörper bis zum Hals von einem ausschnittslosen Top bedeckt.

Zu bedauern ist dies aus einer männlichen Perspektive nicht besonders, gibt es doch bei den Japanerinnen in diesem Körperbereich in den allermeisten Fällen auch nicht wirklich viel zu sehen. Dass die im Vergleich zu Europäerinnen oder Amerikanerinnen deutlich kleinere Oberweite jedoch auch für die Japanerinnen zuweilen ein Problem darstellen kann, lässt sich beispielsweise daran erkennen, dass sogar in der Frauen-Umkleidekabine des Schwimmbads der Sophia Universität BH-Einlagen erhältlich sind, die für ein bisschen mehr Volumen sorgen sollen. (So jedenfalls hat mir eine französische Austauschstudentin berichtet.)

Wenn der männliche Blick also einmal die Hüfthöhe überquert hat, lenkt ihn – im Gegensatz zur Schweiz – nichts vom Gesicht ab. Dazu tragen auch die Haare bei, die in Japan von Natur aus eine einzige uniforme Farbe haben: Schwarz. Um dieser Eintönigkeit zu entfliehen, lassen sich jedoch viele Japanerinnen die Haare braun färben, oder sie lockern das Schwarz zumindest mit einigen braunen Strähnen auf. Dies führt dazu, dass sich dem männlichen Betrachter ein ebenso uniformes Bild bietet: Naturschwarze Haare, zumeist aufgelockert mit einem braunen Mèche.

Aber nicht nur die Farbe, sondern auch die Art der Haare ist weitestgehend dieselbe: glatt, ohne Locken. Dies führt wiederum dazu, dass sich viele Frauen künstliche Locken verpassen lassen, um sich etwas vom Schwarz-Glatt-Image abzuheben. (Ich selber fühle mich übrigens in der glücklichen Lage, nicht nur einen der wenigen männlichen Japaner mit Naturlocken zu kennen, sondern auch sein japanisches weibliches Pendant.)

Was die Frisur anbelangt, herrscht ebenfalls – und dies für einmal ganz freiwillig – grosse Uniformität: Mindestens schulterlang sollten die Haare sein.

Last but not least ein paar Bemerkungen zu den Augen der japanischen Frauen, wo es zuallererst mit einem Vorurteil aufzuräumen gilt: Die Japanerinnen haben in der Regel keine eigentlichen „Schlitzaugen“, zumindest keine solchen, wie wir sie vielleicht aus unserer Kindheit klischeehaft in Erinnerung haben. Da ein Bild bekanntlich oft mehr als Tausend Worte sagt, verweise ich gerne auf die obige Foto, die auch in dieser Beziehung einen passenden Eindruck vermittelt.

Die Farbe der Augen leistet derweil wie die Haarfarbe dem Grundsatz der Gleichheit alle Ehre geleistet: Braun, braun, und nochmals braun. Eine blauäugige Japanerin ist mir bislang nicht begegnet.

Et voilà, mit der Bemerkung, dass für den Po im Normalfall dasselbe gilt wie für die Oberweite, wäre somit auch der zweite Teil „Von Hüfte bis Haar“ abgerundet.

Was abschliessend noch fehlt, ist die Gesamtschau von Fuss bis Haar, die vor allem eines zu Tage fördert: Japanerinnen haben fast ausnahmslos eine tolle, wenn nicht gar perfekte Figur. Übergewichtige Japanerinnen sind eine echte Seltenheit – und dies, obwohl sie nicht nur wie die Schweizerinnen Schokolade lieben, sondern dieser Lust auch gerne nachgeben.

Womit wir auch bereits beim Thema des nächsten Beitrags angelangt sind: Japanische Frauen – was sie lieben.

PS: An alle Männer, die fürs neue Jahr einen Computer-Tapetenwechsel brauchen: Wie wäre es für einmal mit Pink?

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7 Antworten to “Japanische Frauen (3)”

  1. mds Says:

    Schlitz…? Mandelförmige Augen meinst Du vermutlich? 😉 Ich habe schon ganz verschiedene japanische Augen gesehen, bis hin zu solchen, wo ich mich fragte, wie man damit noch Tageslicht wahrnehmen kann… dito auch was die perfekte Figur betrifft, wo es auch zu differenzieren gilt, denn die sichere Versorgungslage mit Nahrungsmitteln hinterlässt auch in Japan ihre Spuren (übrigens auch bei den BH-Grössen, wie ich vor einiger Zeit gelesen habe). Merci für den Bericht!

  2. missioncontrol Says:

    .

    Hi..!

    danke für diese 3 schönen Berichte..
    Denke sie sind recht sachlich geschrieben, so
    das die deutsche „Damenwelt“ nicht sofort wieder SEXISMUS
    plärren muss…! *ggg*

    Gutes Neues Jahr..!

    –helmi-

    .

  3. Takuya Says:

    Wusste zwar nicht ganz wo auf deinem Blog dies zu platzieren, aber dieses Bild aus der NZZ musste ich zwingend mit „kokoa41“ verlinken:

    😉

  4. kokoa41 Says:

    *no comment*

    Herzlichen Dank für den Link – eine Augenweide der besonderen Art. 😉

  5. faycal Says:

    hallo, ich verstehe kein japanisch, aber ich finde dich nett.

  6. kokoa41 Says:

    hallo faycal

    dankeschön! ich dich nach diesem kommentar auch. 😉

    verschneite grüsse aus st. gallen
    stephan

  7. Japanische Frauen (4) « kokoa41 - a gaijin’s view Says:

    […] Thema “Was sie lieben” annehmen sollte. Im Vergleich zu den ersten drei Artikeln [1, 2, 3] eine ungleich ehrgeizigere […]

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