Das kann kein Zufall sein

Bereits vor meinem Abflug nach Japan hatte ich von meinem Onkel die Kontaktkoordinaten einer befreundeten Familie in Tokyo erhalten, bei der ich mich im Verlaufe meines Aufenthalts einmal würde melden können.

Da ich nach meiner Ankunft in Tokyo Mitte September bei meiner Gastfamilie sehr gut aufgenommen wurde und ich mich zuerst in meiner neuen Umgebung einleben musste, unterliess ich eine Kontaktaufnahme in den ersten Wochen meines Aufenthalts. Erst als ich von meinem Onkel aus der Schweiz die Information erhielt, dass seine japanischen Freunde über meinen Tokyo-Aufenthalt informiert seien, rückte die Kontaktaufnahme auf meiner Pendenzenliste von Woche zu Woche etwas höher – ganz an die Spitze schaffte sie es indes nie. Auch meine persönliche Deadline, den Brief allerspätestens am letzten Wochenende zu verfassen, verstrich unerledigter Dinge.

Da auch am Montag, Dienstag und Mittwoch dringendere Angelegenheiten anstanden,  musste es zuerst heute Donnerstag, 21. Dezember, werden, bis ich mir tatsächlich eine knappe Stunde Zeit nahm und mein Willkommensschreiben aufsetzte. Zweisprachig – das allermeiste in Deutsch, einige wenige Sätze in Japanisch. „You never get a second chance to make a first impression“ heisst es ja bekanntlich so schön. Noch vor dem Mittagessen brachte ich den Brief auf die Post – endlich.

So weit, so gut, so langweilig – wäre nicht heute Abend beim Nachtessen ein Brief für mich auf dem Wohntimmertisch gelegen. Dreimal dürft ihr raten, von wem. Das kann fast kein Zufall sein.

Und das Schönste an der ganzen Geschichte: Ich schrieb heute morgen, dass ich über Weihnachten und Neujahr zwei Wochen Ferien und somit Zeit für ein Treffen hätte. Und ich las heute Abend, dass das befreundete Ehepaar meines Onkels über Weihnachten und Neujahr zwei Wochen Ferien und somit Zeit für ein Treffen hätte.

Was will man mehr?

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2 Antworten to “Das kann kein Zufall sein”

  1. Knuchi Says:

    Hallo … eigentlich wollte ich meinen Kommentar unter der Nachricht „Wunschkonzert“ setzen, doch scheint dieser Artikel irgendwie verschollen zu sein. Nun, wenn mal schon wählen kann und die Frauenkategorie sowieso gesetzt ist, dann erzähl doch mal vom Nachtleben im Land der Sonne…

    Schöne Festtage
    Thomas

  2. kokoa41 Says:

    Hallo Knuchi! Vielen Dank fuer deinen Hinweis zum verschollenen Wunschkonzert. Keine Ahnung, warum es nicht mehr sichtbar war… vielleicht lag es daran, dass ich mit zwei Browsern und in mehreren Browser-Fenstern gleichzeitig am Betrag arbeitete: Manchmal kriege ich mit Firefox ein bisschen Verbindung, manchmal mit dem Internet Explorer – ein echter Kampf. Ich habe den Beitrag soeben nochmals neu publiziert, jetzt sollte er hoffentlich brav online bleiben. 😉

    Deinen Wunsch „Ausgang in Tokyo“ habe ich aufgenommen – und werde in den kommenden Tagen einmal ueber meine Clubbing-Nacht im „Yellow“ in Roppongi und weitere Ausgangsmoeglichkeiten in Tokyo berichten. Wuensche ebenfalls frohe Festtage!

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