Eikan-do (Kyoto)

Eikan-do (Kyoto)

Als ich auf meinem Spaziergang dem Philosophenweg entlang vor den Toren des Eikan-do angelangte, zögerte ich eine Weile, den Tempel auch tatsächlich zu betreten: Einerseits war die fällige Eintrittsgebühr von 1000 Yen so hoch wie in keinem anderen Tempel Kyotos, andererseits wurde der Eikan-do in meinem Reiseführer im Gegensatz zu mehr als einem Dutzend anderer Tempel nicht speziell erwähnt. Würde sich der Eintritt also lohnen?

Da die Herbst-Sonderausstellung gerade eröffnet hatte, entschied ich mich nach einigem Hin und Her, das Risiko einzugehen und mir das Innere der Tempel-Anlage und die ausgestellten Schätze anzusehen. Neben der Statue der zurückblickenden Amida ist der Eikan-do vor allem für die roten Ahornblätter im Garten bekannt. Zumindest einige erste Exemplare konnte ich dann auch tatsächlich antreffen.

Gefallen gefunden habe ich persönlich weniger an den ausgestellten Schätzen (mit Ausnahme dieser Wandbehänge), sondern vor allem an der idyllischen Garten- und Teichanlage. Zudem wird ein jeder, der den Aufstieg zur zweistöckigen Taho-to-Pagode auf sich nimmt, mit einer herrlichen Aussicht über Kyoto belohnt, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Fazit: Alles in allem hat sich die Sightseeing-Investition gelohnt – einige Wochen später wäre der Ertrag indes aufgrund der intensiveren Farbenpracht sicherlich noch um einiges höher ausgefallen. Aber man kann nicht immer alles haben.

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