Hase-dera (Kamakura)

Hase-dera (Kamakura)

Der Hase-dera war der erste Tempel in Kamakura, den ich auf meinem Tagesausflug im September besuchte – und er gefiel mir sehr gut, mit all seinen verschiedenen Facetten.

Bekannt ist der Hase-dera vor allem für seine 9 Meter hohe Statue der – hier elfköpfigen – Gnadengottheit Kannon und für die mehrere Tausend kleine Jizo-Statuen, die dem Gedächtnis früh verstorbener oder unerwünschter Kinder gewidmet sind. Die Statuen, die im Tempel-Shop im Angebot stehen (Kirchen-Kommerz lässt grüssen), sind teilweise mit allerhand Glücksbringern, bunten Lätzchen und Mützen oder gar richtigen Kleidern geschmückt. Wer keinen Grund hat, eine solche Statue aufstellen, der kann natürlich auch auf Kerzen, Räucherstäbchen, Holztäfelchen oder andere Glücksbringern zurückgreifen oder in der kleinen Benten-kutsu-Grotte zu Ehren von Benzaiten, der Göttin für weibliche Schönheit und Gesundheit, eine Mini-Statue beschriften und aufstellen.

Erwähnenswert ist zudem der gepflegte Garten, der mit einem kleinen, aber sehr (Gold-)Fisch reichen Teich aufwartet. Und auch die Aussicht über die Bucht von Kamakura, die sich vom Vorplatz des Hauptgebäudes aus geniessen lässt, ist durchaus ein triftiges Argument, den Hase-dera auf dem Weg vom Hase-Bahnhof zum Daibutsu nicht links liegen zu lassen.

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