8th FLA Job Forum

8th FLA Job Forum, Sophia University

Wenn es etwas gibt, von dem man mich unbedingt fernhalten sollte, sind es Job-Foren und anderweitige Präsentationen von Unternehmungen mit Qualität. Ansonsten endet es meistens wie heute, am 8th FLA Job Forum an der Sophia University, das von der hiesigen Studierendenorganisation Sophia Enterprises veranstaltet wurde: Nämlich dem Wunsch, gleich am nächsten Morgen die Uni-Karriere an den Nagel zu hängen und mich stattdessen irgendwo an aufregenderer Stelle dem Ernst des Business-Lebens zu stellen.

Die Liste der Unternehmen, die sich am heutigen gut zwei stündigen Event vorstellten und anschliessend für Auskünfte zu Job- und Internship-Gelegenheiten zur Verfügung standen, lässt sich durchaus sehen. Zwar ist es bei weitem kein Stelldichein der ganz grossen Namen wie am Forum HSG oder an den St. Galler Investment Banking Days – für eine Universität, die ihren guten Ruf innerhalb Japans vor allem dem Bereich Sprachen verdankt, aber dennoch ganz bemerkenswert.

So versuchten PhillipCapital (Financial Services), Sozon (Search Engine Optimation), Société Générale (Private Banking / Corporate & Investment Banking), Simon Kucher & Partners (Strategy & Marketing Consulting), Bloomberg (Provider of News, Data, and Analytics) und zum Schluss Master Foods (Food, Snacks and Pet Care) mittels einer Kurz-Präsentation die Gunst der an einem Job interessierten Studierenden der Faculty of Liberal Arts für sich zu gewinnen.

Einigen ist dies dabei besser gelungen, anderen eher weniger. Das Schlusslicht stellten dabei in meinen Augen überraschenderweise die Vertreter von Bloomberg dar, die weder über eine anständige PowerPoint-Vorlage noch über Sprecherinnen, die diesem Anlass angemessen gewesen wären, verfügten (man verzeihe das harte Urteil). Da fand ich sogar die Vision von Master Foods „we make SMILE“ irgendwie noch besser, auch wenn mich die Begründung, dass Master Foods genau wegen dieser Vision die drei Bereich Food, Snacks und Pet Care unter einem Dach vereine, nicht wirklich zu überzeugen vermochte. Aber lassen wir das Kritisieren an dieser Stelle sein – im heutigen Zeitalter der flachen Hierarchien (Bloomberg) und „boundary-less careers“ (Master Foods, vgl. Bild) ist bekanntlich alles möglich.

Nach der Präsentation bestand für alle Anwesenden die Möglichkeit, das Networking zu pflegen und sich direkt bei den Vertretern der einzelnen Unternehmungen über Job- und Internship-Gelegenheiten zu informieren. Und da ich es natürlich nicht lassen konnte, stürzte ich mich ebenfalls ins Getümmel: Insbesondere die beiden Finanz-Gesellschaften und das Startup Sozon (mittlerweile Marktführer im Bereich SEO in Japan und Arbeitgeber für 40 Personen) hatten mein Interesse geweckt.

Fazit der dreistündigen Veranstaltung: Der Eintrittspreis von 200 Yen (gut 2 Schweizer Franken), in dem auch ein Getränk und eine Packung M&Ms (= mein Nachtessen) inbegriffen waren, hat sich gelohnt. Ich konnte nicht nur einen kleinen Einblick in die japanischen Ableger verschiedener internationalen Unternehmungen gewinnen und einige Kontakte knüpfen, sondern auch mit Amir Ayalon, dem Gründer und CEO von Sozon, einige spannende Worte wechseln.

Und wer weiss, vielleicht heisst es ja eines Tages sogar: more to be followed. Momentan habe ich ja zwar – eigentlich – für ein Praktikum keine Zeit. Aber vielleicht lässt sich ja irgendwo zwischen Sophia University, Bachelor-Arbeit, HSG und aktionis.ch doch noch eine Lücke für ein Internship in Japan finden.

Wie ich mich kenne, werde ich alles dafür tun, sie auch tatsächlich zu finden.

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