A cloudy day

Blog-Statistik, Stand 26.11.2006, 22 Uhr Japan-Zeit

Heute vor genau zwei Monaten hatte ich diesen Blog mit dem Eintrag „A rainy day“ eröffnet. Zeit für einen kleinen Rückblick.

Aufgesetzt hatte ich den Blog damals in erster Linie für meine Familie und meine Freunde, Kollegen und alle anderen Bekannten von nah und fern, um während meines Japan-Aufenthalts dem Versenden von Massenmails, die stets bei einigen (eigentlich nicht interessierten) Personen zu viel und bei einigen (eigentlich interessierten) Personen zu wenig ankommen, zu entgehen. Erfreulicherweise bereitete mir das Bloggen von Beginn weg sehr viel Spass, sodass es in den vergangenen beiden Monaten zur täglichen Routine geworden ist. Vielleicht anstelle von „10 vor 10“, das während der HSG-Prüfungsphase in diesem Spätsommer jeweils einen Fixpunkt dargestellt hatte, ehe die zweite Abend-Lernschicht folgte.

Zu meiner Überraschung entwickelten sich auch die Besucherzahlen in den vergangenen beiden Monaten anders, als ich es erwartet hatte: Seit Mitte November liegen sie bei durchschnittlich gut 40 Besuchen täglich – deutlich mehr, als ich es mir beim Aufsetzen des Blogs an jenem regnerischen September-Tag ausgerechnet hatte. Denn wer ausser Eltern, Bruder, Grossmutter und ab und zu ein paar Freunden und Kollegen sollte an diesem thematisch sehr eng gehaltenen Blog Interesse finden?

Mittlerweile weiss ich es – Google sei Schuld und Dank: So finden nicht nur Rösti- und Blutwurst-Liebhaber auf meinen Blog, sondern auch Wahlkampfplakate-Designer und Anhänger von durchsichtigen Regenschirmen. Dass diese auf meinem Blog glücklich werden, mag ich indes bezweifeln. Doch dazu mehr ein anderes Mal.

Den grossen Teil der Besuche macht jedoch Ihr, geschätzte Leserinnen und Leser, aus, die Ihr regelmässig – gar täglich – vorbeischaut und mich damit ermuntert, meine tägliche Blog-Routine auch während der zweiten Halbzeit meines Japan-Aufenthalts zu pflegen. An Themen fehlt es nicht, habe ich doch sogar von der allerersten Brainstorming-Liste, die ich in der ersten Blogging-Woche erstellt hatte, nicht mehr als bloss einen kleinen Bruchteil abgedeckt. Ganz zu schweigen von all den zusätzlichen Erlebnissen und erwähnenswerten Gegebenheiten, die seither dazugekommen sind und bislang in keinem Eintrag Unterschlupf gefunden haben. Wünsche von Leserseite natürlich ebenfalls herzlich willkommen – ungeniert als Kommentar zu diesem Post anbringen. Ich werde schauen, was sich machen lässt.

Eure Treue habt ihr mir übrigens am vergangenen Mittwoch, 22. September 2006, eindrücklich demonstriert: Mit 97 Besuchen verzeichnete der Blog nicht nur die höchste Anzahl Visits (von der Lancierung abgesehen), sondern es handelte sich auch um den einzigen Tag während der letzten beiden Wochen, an dem kein neuer Blog-Post erschienen ist. Die eine oder der andere muss deshalb wohl zweimal oder gar mehrmals vorbeigeschaut haben.

Wenn also das nächste Mal kein neuer Beitrag erscheint, habt keine Angst um mich: Entweder teste ich nur gerade eure Treue – oder ich geniesse zusammen mit anderen Studierenden einen feucht-fröhlichen Abend in einem japanischen Isakaya, so wie es am vergangenen Mittwoch der Fall gewesen war.

In diesem Sinne: Kanpai! Und während ich mich wieder meinen Japanisch-Wörtern für das Quiz morgen Montag zuwende, tragt ihr mit eurem Besuch dazu bei, dass morgen die offizielle Besucher-Zahl vom Sonntag höher liegt, als es derzeit auf der obigen Grafik noch den Anschein macht. Den 8 Stunden Zeitverschiebung sei Dank.

PS: All jenen, für die der Begriff „Blog“ auch nach zwei Monaten kokoa41 noch immer ein Buch mit sieben Siegeln darstellt, sei das folgende anschauliche Video „Was sind Blogs?“ wärmstens empfohlen.

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