Spam

Spam ist bekanntlich eine eher mühsame Angelegenheit. In Japan trifft dies noch in verstärktem Ausmass zu, da die Werbe-E-Mails nicht nur im Posteingang auf dem Computer, sondern zudem auch direkt über die Cellphone-E-Mail-Adresse auf dem Handy landen.

Etwas unterscheidet dabei den japanischen Spam von seinen europäischen und amerikanischen Artgenossen: Der Versand beschränkt sich fast ausschliesslich auf die Wochenenden. Während von Montag bis Freitag nur einige vereinzelte Werbe-E-Mails eintrudeln, flattern die heissen Spam-Botschaften von Freitagabend bis Sonntagabend umso zahlreicher ins digitale Haus: Allein an diesem Wochenende landeten beispielsweise 14 solche Nachrichten in meiner Cellphone-E-Mail-Inbox.

Was den Inhalt der Botschaften anbelangt: wakarimasen – ich weiss resp. verstehe nicht. Den Aussagen von gutinformierten Kreisen zufolge handelt es sich jedoch in erster Linie um Werbung, die japanischen Männern eine weibliche Begleitung für den Abend (und wohl auch mehr) schmackhaft machen soll. Wenn ich das einzige, was ich von den E-Mails verstehe (Absender und URL), anschaue, ist dem nichts beizufügen: x-aiai33love@xfire.jp und ihre Freundinnen lassen grüssen.

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