Warm oder kalt?

Liebe Daheimgebliebene: Wem von euch soll ich glauben?

Innerhalb derselben Stunde erreichten mich am Donnerstagabend (Schweizer Zeit) aus der Heimat zwei E-Mails, die mit den folgenden Worten schlossen:

1. „Gruss aus der kalten Schweiz“
2. „Beste Grüsse aus der frühlingshaft warmen Schweiz“

Was ich mit Gewissheit sagen kann: Hier in Tokyo ist es in den vergangenen Tagen deutlich kuehler geworden, mit Hoechsttemperaturen zwischen 15 und 18 Grad. Die T-Shirt-Zeiten sind folglich definitiv vorbei. Und wenn ich am Morgen jeweils unter den Bettdecken (Schichtensystem!) hervorkrieche und mich im weitgehend ungeheizten und schlecht isolierten Zimmer anziehe, fuehle ich mich beinahe wie damals in Gruen, auf irgendeiner Uebung draussen oder in einer Baracke im Militaerschlafsack uebernachtend. Ich freue mich bereits auf die Minus-Temperaturen.

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5 Antworten to “Warm oder kalt?”

  1. Nathan Says:

    „damals in Gruen…“, das waren noch Zeiten!!!

    Wünsche noch eine gute Zeit in Japan, freundliche Grüsse

  2. michi Says:

    temperaturen von 16 grad (basel, heute 14.15h) mitte november sind für mein befinden „frühlingshaft warm“. aber das liegt ja bekanntlich im auge resp. in der wärmeempfindlichkeit des betrachters…

  3. Marc Says:

    Es ist warm (kein Schnee, kein Kunstschnee, Bäume die bereits zu blühen beginnen, Winterjacke wieder in den Schrank gehängt, Gore Film über Klimaerwärmung geschaut, Rekruten dürfen ohne Lupo herumlaufen, Britney Spears sucht sich nen Neuen, der ZSC fällt in sein Frühlingsloch [welches normalerweise kurz nach dem Winterloch kommt, ausser das Herbstloch hat sich weit ausgedehnt, dass man den Beginn des Winterlochs gar nicht mehr feststellen kann, und normalerweise vom Playoff-Loch gefolgt wird]). Dies sind zwar alles nur Indizien, doch wage ich zu behaupten: Ws ist warm. Obwohl es mir manchmal auch etwas kalt ist.

  4. kokoa41 Says:

    Auch wenn das Nichttragen des Lupos (hoffentlich) kein Anhaltspunkt für Wärme ist: 16 Grad Mitte November in der Schweiz werden der Bezeichnung „warm“ wohl gerecht.
    Hier in Tokyo empfinde ich indes dieselben 16 Grad derzeit (nach einem überdurchschnittlich warmen und schönen Oktober) eher als „kühl“. Aber ich will nicht klagen: Nathan und ich sind uns ja aus der OS ganz anderes gewohnt – mit einem Biwak bei ziemlich genau -16 Grad Celsius in einem verschneiten Wald im Grossraum Bülach als glazialem „Höhepunkt“.

  5. Die Blogdenunzianten » Blog Archive » Nachlese Blogosphäre 17.11 Says:

    […] Auslandsschweizer Die Tigerente in Shanghai wundert sich, wir sind sichtlich gerührt, dass im Land der unbegrenzten Möglichkeiten es sogar möglich sei, auf einer banalen Bananenschale auszurutschen. Das schweizerische Wetter verwirrt eine junge Auslandsschweizerin. In einem Mail beklagte ein Schweizer sich über das „kalte“ Wetter. Hingegen in einer anderen Korrespondenz schwärmte ein Schweizer von der „frühlingshaften, warmen“ Schweiz. Was ist nun wahr? Wir zählen uns zur Warmglauber-Fraktion! […]

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