Hausaufgaben

Wie ich bereits an früherer Stelle festgehalten haben, ist das Japanisch-Studium an der Sophia University kein Zuckerschlecken: von Montag bis Freitag täglich eine anderthalbstündige (pausenlose) Japanisch-Lektion, die – von einigen wenigen raren Ausnahmen abgesehen – stets mit einem Kurz-Quiz beginnt; dazu tägliche Hausaufgaben und das Lernen von Wörtern und Kanji; dazu jede Woche ein Test über die aktuelle Lektion; zu guter Letzt mehrteilige Midterm und Final Exams.

Mein Japanisch-Kurs gleicht also in weiten Bereichen dem Französisch-Unterricht an der Oberstufe, von den vielen täglichen Quizzes einmal abgesehen. Etwas war damals, an der Bezirksschule Hellmatt in Wildegg, jedoch anders: Es war den Lehrern verboten (oder wir behaupteten es jedenfalls mit Überzeugung), von Freitag auf Montag Hausaufgaben aufzugeben.

An der Sophia University hingegen kommt dem Wochenende keine solch mässigende Rolle zu, ganz im Gegenteil. Meine Hausaufgaben für den Montag sehen denn wie folgt aus: 42 neue Japanisch-Wörter, eine Seite Kanji-Hausaufgaben und zwei Seiten Grammatik-Hausaufgaben, die zudem das vorgängige Studium des Abschnitts „Adjektive“ im Theorie-Buch erfordern.

Aber macht euch um mich mal keine Sorgen: Ich fahre Samstag und Sonntag mit meinen Gasteltern nach Nikko. Zum Sightseeing, wieder einmal (hier, hier, hier, hier und hier war ich bekanntlich neben Tokyo schon). Um das Japanisch werde ich mich dann schwergewichtig am Sonntagabend und Montagmorgen wieder kümmern.

PS: 42 – diese Zahl erinnert mich doch irgendwie an etwas anderes. Und ich habe extra zweimal nachgezählt.

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