Kein Zuckerschlecken

Ich lese gern...

Nach dem ersten Vorlesungs-Tag an der Sophia University haben sich meine Befürchtungen Erwartungen bestätigt: Wer ein Auslandsemester in erster Linie aus dem Motiv belegt, ohne grossen Aufwand mit vielen Bestnoten-Credits nach Hause zurückzukehren, wird seinen Austausch mit Vorteil nicht an der Sophia University in Tokyo, sondern vielleicht eher in Schweden oder andernorts verbringen.

Präsenzpflicht, Hausaufgaben, grosser Leseumfang, vielseitige Prüfungsleistungen (beispielsweise eine Kombination von Präsenz, Beteiligung in der Vorlesung, Midterm-Paper, Gruppenpräsentation und Schlussprüfung) und – zumindest im Japanisch – wöchentliche Kurztests: Das folgende Semester wird wahrscheinlich kein Zuckerschlecken. Aber das habe ich ja auch nicht erwartet.

Sodann widme ich mich in einem ersten Schritt dem Hiragana-Studium, um hoffentlich in Bälde sagen zu können: „Ich lese gern…“ (wie es auf der Plastiktasche der Bücherverkaufsstelle steht) – oder zumindest: „Ich kann lesen.“

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Eine Antwort to “Kein Zuckerschlecken”

  1. kokoa41 Says:

    Korrigendum: Die Japanisch-Kurztests (Quizzes) finden nicht wie gestern geschrieben im Wochen-, sondern grundsätzlich im Tagesrhythmus statt. Wer also glaubt, die ETH oder die Uni St. Gallen seien verschulte Hochschulen, der soll doch bei Gelegenheit einmal bei mir in Tokyo vorbeischauen… 😉

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