Yasukuni-jinja (Tokyo)

Yasukuni-jinja

Der Yasukuni-Schrein ist wahrscheinlich jene Sehenswürdigkeit in Tokyo, die in der Schweiz am bekanntesten ist: Die Besuche, die Premierminister Koizumi dem Kriegerdenkmal regelmässig abstattete, führten jeweils zu Protesten von China und Korea und waren deshalb auch in der Schweizer Presse ein Thema. Der Shinto-Schrein ist allen japanischen Soldaten gewidmet, die zwischen 1868 und dem Ende des zweiten Weltkriegs ums Leben gekommen ist – darunter befinden sich auch die nach 1945 hingerichteten Kriegsverbrecher.

Glücklich ist, wer den Schrein – wie ich – ganz abseits der politischen Kontroverse besuchen kann. Insbesondere in den Abendstunden kommen die goldenen Verzierungen am ansonsten eher nüchternen Schrein wunderbar zur Geltung. Zudem lässt sich durch das Beobachten der Menschen beim kurzen Gebet ein erster Einblick in die japanische Religion, die in erster Linie von Shintoismus und Buddhismus geprägt ist, gewinnen. Dem Gebet geht dabei nicht nur das Einwerfen einer Münze, sondern auch ein zweimaliges Zusammenklatschen der Hände voraus. Um die Gottheit auf sich aufmerksam zu machen, wie es in meinem Japan-Führer heisst.

Advertisements

Eine Antwort to “Yasukuni-jinja (Tokyo)”

  1. Tempel-Adventskalender « kokoa41 - a gaijin’s view Says:

    […] Wer nicht bis morgen warten kann: Einen Tempel, den Yasukuni-jinja in Tokyo, habe ich bereits ganz zu Beginn meines Japan-Aufenthalts vorgestellt. […]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: